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Antisemitismus

Diese Schlagwort ist 12 Beiträgen zugeordnet

Der Deutschen Gedenktag

Die Pogromnacht vom 9. November 1938 jährt sich zum 75. Mal. Deutschland gedenkt, in Berlin mit Erlebniswelt. Die Handvoll letzter lebender Zeitzeugen wird noch einmal befragt, diejenigen, die es sehen, können sich damit auseinandersetzen, wie mitten im Volk der Dichter und Denker staatlich organisiert Läden geplündert wurden, Synagogen angezündet, 30.000 Männer in die Konzentrationslager verschleppt … Weiterlesen

Eine Sternstunde. Die ARD entdeckt den Antisemitismus

Es war wirklich eine Sternstunde. Zu nicht einmal ganz nachtschlafender Zeit präsentierte ausgerechnet die ARD eine aufrichtige Beschreibung des Antisemitismus in Deutschland. Nicht nur die üblichen Verdächtigen, die Neonazikameraden, bei denen der Judenhass zur politischen Muttermilch gehört und deren Gewalttätigkeit, Gefährlichkeit für einzelne Menschen niemand in Abrede stellen soll; das Interview mit Udo Pastörs war der … Weiterlesen

Die Links/Rechts Allianz

Die Syriendiskussion wirft in diesem Land ein gleißendes Schlaglicht auf eine gar nicht neue Entwicklung, die Annäherung zwischen Rechten und Linken, sofern es um die gemeinsame Ablehnung der USA, ihrer Politik und Kultur geht. Dabei sind mit Rechten nicht die Neonazis in allen Ausformungen gemeint, bei denen ist es immer so gewesen und darum uninteressant. … Weiterlesen

Man wird doch wohl noch karikieren dürfen

Es gibt keinen Antisemitismus in Deutschland, es sei denn es handelte sich um Neonazis (auch bei denen übrigens bemüht man sich nach Kräften, die Judenfeindlichkeit nach hinten zu schieben und sich in erster Linie mit „Islamophobie“ zu befassen, egal wie schwachsinnig das ist; Nazis hängen dem völkischen Rassismus an, die Religion spielt keine Rolle). Das … Weiterlesen

Offene Notiz für Julia Klöckner

Der Antisemitismus-Vorwurf gegen Augstein ist auch nach Ansicht von CDU-Politikerin Klöckner ungerechtfertigt. „Wenn jemand in einer freien Gesellschaft Regierungen kritisiert, ist das sein gutes Recht“, sagte Klöckner an diesem Donnerstag. „Wenn man daraus Antisemitismus ableitet, dann ist das sehr gewagt.“ Stand bei Spiegel-Online. Sollte das nicht stimmen und Sie heute dementieren, sehr geehrte Frau Klöckner, … Weiterlesen

Wenn der Trittbrettfahrer wieder speit

Für alles mögliche gibt es Trittbrettfahrer. Warum nicht auch bei publizistischen Auseinandersetzungen. Henryk M. Broders Offenlegung von akzeptiertem Antisemitismus in Person des Jakob Augstein hat einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Was also wäre verlockender, als etwas Aufmerksamkeit davon abzubekommen, indem man bei jeder neuen Runde seinen Senf zu den beiden dazu gibt. Das nämlich macht Alexander … Weiterlesen

Öffentlich-rechtliche Qualität und der Experte

Zu den heiligen Kühen dieses Landes gehören die öffentlich-rechtlichen Medien, so heilig, dass sie sich als verfassungsrechtlich abgesichertes ZwangsPayTV eine groteske Mischung aus Datenkrake und Moskauinkasso namens GEZ leisten dürfen und in laute Empörung über den Angriff auf ihre Unabhängigkeit ausbrechen, wenn sie mal ein Politiker anruft und sich über das eine oder andere sinnfrei … Weiterlesen

Journalismus als Meinungsmanipulation oder auch ein Weg zu 20%

Neulich in der Redaktion nannte Claudio Casula seine schon im Dezember 2010 geschriebene bittere Satire über den Alltag des deutschen Journalismus im Umgang mit Nahostthemen. Sie ist zeitlos und das Schlimmste an ihr ist, dass sie nicht einmal satirisch wirkt. Es ist die schlichte fiktive Beschreibung der Wirklichkeit mit dem einzig Unrealistischen dabei, dass es einen … Weiterlesen

Es gibt in Deutschland keinen Antisemitismus, es sei denn, man möchte ihn sehen – eine Erwiderung auf Alexander Wallasch

Alexander Wallasch hat zwei Bücher veröffentlicht, weshalb er Schriftsteller genannt werden darf und schreibt eine wöchentliche Kolumne für das Online-Debatten-Magazin The European. Antisemitismus gehört zu seinen Lieblingsthemen oder besser das vehemente Bekämpfen dessen, was er Antisemitismuskeule nennt, denn jüdische Finsterlinge, allen voran Henryk M. Broder, den Schrecken aller ordentlichen Deutschen, sieht er in diesem Land … Weiterlesen

Ein perfides Spiel

„Die Sehnsucht nach autoritärer Herrschaft, einem Machtwort, das zunächst die Gewaltenteilung aufheben will, die in diesem Beitrag formuliert wird, finde ich allgemein – aber gerade im deutschen Kontext – beunruhigend.“ kommentierte stirnrunzelnd J. Goschler die Freude darüber, das ausgehend von der Kanzlerin ein Parlamentsbeschluss herbeigeführt wurde, um die Rechtsfolgen des Kölner Urteils zur Beschneidung zu … Weiterlesen

Der Vorsitzende und seine Jüdin – eine deutsche Geschichte

Ihren Lieblingsabgeordneten nennt sie ihn schon lange nicht mehr; Jennifer Nathalie Pyka, brillante Bloggerin und Kolumnistin, den Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses Ruprecht Polenz. Was als bissig ironische Begleitung seiner mit westlichen Grundsätzen schwer zu vereinbarenden Politik begann, eskalierte im Dezember, der eine oder andere wird es erinnern, als besagter Polenz den Startschuss zur … Weiterlesen

Die Studie, der Katalysator, der Musterschüler und die 20%

Vor einigen Monaten erschütterte für ein paar Tage eine Studie, nein bestimmt nicht das Land, wohl aber die einschlägige Medienwelt. Antisemitismus wäre mitten in der deutschen Gesellschaft vorhanden, jeder fünfte Deutsche gelte zumindest als latent judenfeindlich. Überraschung. Wer sich ein wenig politisch mit Israel und Judentum beschäftigt, ab und an es sich antut, mit anderen … Weiterlesen

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