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Archiv

Waldemar Pabst

Diese Schlagwort ist 28 Beiträgen zugeordnet

Syrien leidenschaftslos betrachtet

Es mögen 70.000 oder inzwischen erheblich mehr Menschen sein, die im syrischen Bürgerkrieg ihr Leben verloren haben. Dabei wäre das Wort abgeschlachtet in vielen Fällen vermutlich treffender. Kein Zweifel daran besteht, dass dieses Morden vom syrischen Erbdiktator ausging, der nach Vätersitte anfangs glaubte, Volksaufstände durch Massaker wirksam bekämpfen zu können. Kein Zweifel auch, dass es … Weiterlesen

Freud, Focus und die Sache mit der Überschrift

Freud schlug zu, ließe sich entschuldigend sagen, wäre es das erste Mal. Aber bei Focus-Online scheint es einen Überschriftenspezialisten zu geben, der seine Kreativität immer dann voll auslebt, wenn es um den Nahen Osten geht. Oder offener, um Israel, diesen störenden Staat der Juden, der penetrant auf seine Existenz pocht. Im Jahre 2006 begann es … Weiterlesen

Herr Kim und die Rationalität

Mit Unglauben, mehr oder weniger mildem Spott, Gleichgültigkeit oder guten Nerven verfolgt die Welt seit einigen Wochen das seltsame Schauspiel, wie einer der letzten echten roten Machthaber täglich den Krieg ankündigt. Dabei überschlagen sich die Experten, immer neue Varianten seiner Motive zum Besten zu geben, zumeist mit dem Gedanken unterlegt, es wäre nur ein Auftakt … Weiterlesen

Ken Jebsen dreht durch

Jürgen Elsässer, Freunden der gepflegten Verschwörungstheorie, Antisemiten aller Couleur, Amerikahassern, dem Kopp-Verlag und Achgut-Lesern ist er ein echter Begriff, Ken Jebsen, der sich KenFM nennt, der jahrelang unbemerkt mit Geldern des Zwangspay-TV’s beim RBB sein Unwesen trieb, wahrscheinlich weil er wusste, wer den Holocaust erfunden hat, weniger seiner Rechtschreib- und Grammatikkenntnisse wegen, sein Mailwechsel mit … Weiterlesen

Deutsche Wahrnehmungsstörungen

Vor zwei Jahren bebte vor Japan die Erde und ein dem folgender Tsunami kostete wohl 20.000 Menschen, rechnet man die bis heute Vermissten ein, das Leben. Schon zu dieser Zeit spielte sich im deutschen Medienleben und darauf in der Politik eine verstörende Groteske ab. In Folge des Tsunamis wurde auch das Kernkraftwerk von Fukushima beschädigt … Weiterlesen

Hinfort mit Frau Schavan

Damit kein Missverständnis aufkommt, meine Ansicht zu Plagiatsjägern hat sich nicht geändert. Es bleiben neidfrustrierte Gestalten mit der deutschesten aller Gesinnungen, der petzenden Blockwartmentalität. Natürlich ist auch ein gerütteltes Maß an politischer Absicht dabei gewesen, liberale und konservative Politiker zu diskreditieren. Leute wie Fischer-Lescano und andere, die sich in der Sache Guttenberg outeten, sind nicht … Weiterlesen

Wo „nie wieder“ anfängt

Vor 80 Jahren wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt, was auf allen Kanälen samt Feierstunde im Bundestag Erwähnung fand. Machtergreifung lautet der populärwissenschaftliche Begriff dafür und er ist entgegen vieler Diskussionen ausgesprochen treffend. Allerdings nicht, was den Vorgang, der sich gerade jährte betrifft, sondern er beschreibt die dem folgenden Monate. Am 30. Januar 1933 wurde … Weiterlesen

Die Broderverschwörung

Neulich, das heißt ungefähr vor einem Jahr, schrieb Henryk M. Broder ein Buch, in dem er seine ungeliebten Thesen zum Verhältnis gar nicht weniger deutscher Zeitgenossen zu Israel und den Juden darstellte, was seine Beliebtheit außerhalb der Fangemeinde nicht übermäßig steigerte. Das dürfte ihm eher Vergnügen gewesen sein wird, seine These allerdings wurde auf das … Weiterlesen

Offene Notiz für Julia Klöckner

Der Antisemitismus-Vorwurf gegen Augstein ist auch nach Ansicht von CDU-Politikerin Klöckner ungerechtfertigt. „Wenn jemand in einer freien Gesellschaft Regierungen kritisiert, ist das sein gutes Recht“, sagte Klöckner an diesem Donnerstag. „Wenn man daraus Antisemitismus ableitet, dann ist das sehr gewagt.“ Stand bei Spiegel-Online. Sollte das nicht stimmen und Sie heute dementieren, sehr geehrte Frau Klöckner, … Weiterlesen

Die Sache mit der Fahne

Damals, zwar wesentlich nach den Ardennen, aber doch in eisgrauen Vorzeiten, als ich noch zur Schule ging und man dort einen Geschichtsunterricht hatte, der sich mit historischen Abläufen beschäftigte, konnte man lernen, dass es zur Weimarer Zeit einen Fahnenstreit gegeben hätte, ob das deutsche Tuch nun Schwarz-Weiß-Rot oder eben Schwarz-Rot-Gold zu sein hätte. Was Adolf … Weiterlesen

Herrchens Gescherrchen

Deutschlands Stellung in der Welt zu behaupten ist eine echte Aufgabe. Wer ist zuständig? Klar, Mutti, der Guido, das Auswärtige Amt und damit alles seine demokratische Ordnung hat natürlich auch der Auswärtige Ausschuss des Deutschen Bundestags. Das ist okay, denn, wer will es leugnen, einen stressigen Job machen die da alle. Zum Beispiel mit dem … Weiterlesen

Wenn der Trittbrettfahrer wieder speit

Für alles mögliche gibt es Trittbrettfahrer. Warum nicht auch bei publizistischen Auseinandersetzungen. Henryk M. Broders Offenlegung von akzeptiertem Antisemitismus in Person des Jakob Augstein hat einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht. Was also wäre verlockender, als etwas Aufmerksamkeit davon abzubekommen, indem man bei jeder neuen Runde seinen Senf zu den beiden dazu gibt. Das nämlich macht Alexander … Weiterlesen

Öffentlich-rechtliche Qualität und der Experte

Zu den heiligen Kühen dieses Landes gehören die öffentlich-rechtlichen Medien, so heilig, dass sie sich als verfassungsrechtlich abgesichertes ZwangsPayTV eine groteske Mischung aus Datenkrake und Moskauinkasso namens GEZ leisten dürfen und in laute Empörung über den Angriff auf ihre Unabhängigkeit ausbrechen, wenn sie mal ein Politiker anruft und sich über das eine oder andere sinnfrei … Weiterlesen

Journalismus als Meinungsmanipulation oder auch ein Weg zu 20%

Neulich in der Redaktion nannte Claudio Casula seine schon im Dezember 2010 geschriebene bittere Satire über den Alltag des deutschen Journalismus im Umgang mit Nahostthemen. Sie ist zeitlos und das Schlimmste an ihr ist, dass sie nicht einmal satirisch wirkt. Es ist die schlichte fiktive Beschreibung der Wirklichkeit mit dem einzig Unrealistischen dabei, dass es einen … Weiterlesen

Es gibt in Deutschland keinen Antisemitismus, es sei denn, man möchte ihn sehen – eine Erwiderung auf Alexander Wallasch

Alexander Wallasch hat zwei Bücher veröffentlicht, weshalb er Schriftsteller genannt werden darf und schreibt eine wöchentliche Kolumne für das Online-Debatten-Magazin The European. Antisemitismus gehört zu seinen Lieblingsthemen oder besser das vehemente Bekämpfen dessen, was er Antisemitismuskeule nennt, denn jüdische Finsterlinge, allen voran Henryk M. Broder, den Schrecken aller ordentlichen Deutschen, sieht er in diesem Land … Weiterlesen

Die Fratze des Frühlings als Herausforderung der offenen Gesellschaft

Nicht, dass man das nicht vorher hätte wissen können, nur hat jetzt auch der Gutwilligste kaum noch eine Chance, es zu übersehen. Die Folgen des arabischen Frühlings sind nicht wirklich das Reifen demokratischer Blütenträume. Es brennen also Botschaften, werden Diplomaten ermordet und nicht nur die Amerikaner sind im Visier. In Khartoum war es die Deutsche … Weiterlesen

Ein perfides Spiel

„Die Sehnsucht nach autoritärer Herrschaft, einem Machtwort, das zunächst die Gewaltenteilung aufheben will, die in diesem Beitrag formuliert wird, finde ich allgemein – aber gerade im deutschen Kontext – beunruhigend.“ kommentierte stirnrunzelnd J. Goschler die Freude darüber, das ausgehend von der Kanzlerin ein Parlamentsbeschluss herbeigeführt wurde, um die Rechtsfolgen des Kölner Urteils zur Beschneidung zu … Weiterlesen

Heni meets Pabst – eine Anmerkung

Man kann verschiedener Ansicht über Facebook sein, aber fraglos lässt es Zufallsbegegnungen zu, die eher von der dritten Art sind. Wobei die Begegnung in diesem Falle leider einseitig war, da wiederum Facebook die Fiesität eingebaut hatte, dass meine Seite zur Untätigkeit verdammt war, da nach des Netzes unerforschlichem Ratschluss ich der Fähigkeit des Kommentierens enthoben … Weiterlesen

Marios Fantasies

Erinnern Sie sich noch an Jorgen Randers? Richtig, das war dieser Klimafanatiker, der sich vor kurzem im Tagesspiegel darüber ausließ, dass er gern einen guten Weltdiktator hätte, vorzugsweise sich selber. Angesichts der Bedeutungslosigkeit solcher Figuren konnte man je nach Laune sich darüber ärgern oder lachen. Wenn allerdings diese Form kranken Denkens ansteckend ist und auf durchaus nicht … Weiterlesen

Kleine Stichworte zur blonden Maid als Aufreger

Cool bleiben. Das verregnete deutsche Sommerloch bringt neue Blüten und wie es mit den Sommerlöchern so ist, hat jeder eine Meinung, vorzugsweise, bevor er weiß, worum es genau geht. Fest steht, ein Rudermädel bei Olympia hat einen Nazifreund. Praktischerweise fiel dies erst nach dem Rennen den Verantwortlichen auf, wo sie schon vor Jahren aus eben … Weiterlesen

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